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Die ersten Eindrücke aus der DomRep

Einführungstage und Sprachschule

Imkes Eindrücke

Hola amigos y amigas!

 

Cómo están? (Wie geht es euch?). Uns geht es super! Sophie und ich leben jetzt schon über einen Monat in der Dominikanischen Republik, weshalb es jetzt eine kleine Zusammenfassung für euch gibt! Am 16.07.2019 sind wir hier mit einem guten Gefühl in unserer Heimatstadt „San Cristóbal“ angekommen. Die ersten paar Tage durften wir schon einmal diese Stadt und ein paar Menschen kennenlernen, wodurch wir uns nach der Sprachschulzeit nicht komplett ins Unbekannte begeben mussten. Die ehemaligen Freiwilligen vom Jahr 2018/2019 Lea und Lars haben uns nämlich netterweise die wichtigsten Orte in der Stadt gezeigt und uns schon mit ein paar Leuten bekannt gemacht. So kamen dann die ersten Kontakte zustande. Diese kleine Starthilfe gab uns wirklich eine große emotionale Unterstützung und Sicherheit. Nach den ersten Einführungstagen mit den beiden sind wir nach „Sosúa“ gefahren, eine Stadt im Norden der Insel, wo wir sehr ereignisreiche und unglaublich bereichernde vier Wochen erlebten.

Dieser Monat mit der IIC Sprachschule im sogenannten „Casa Goethe“ hat uns neben dem Spanisch noch viel mehr gelehrt als nur die Sprache. Der Sprachunterricht an sich fand immer von Montag bis Freitag statt. Dieser unterschied sich aber zum Glück von normalem Schulunterricht, indem wir einfach viel frei Spanisch sprechen durften und der theoretische Teil, also die Grammatik, möglichst klein gehalten wurde. Von den verschiedenen, sehr offenen und barmherzigen Lehrern wurden wir mit viel Leidenschaft an die dominikanische Kultur herangeführt. Der Unterricht hat uns unglaublich viel Spaß gemacht und auch die Pausen waren sehr lustig, weil wir unbeschwert mit allen Schülern aus den verschiedenen Kursen und Ländern und den Lehrern über alle möglichen Themen reden konnten. Dominikanische Musik durfte da natürlich auch nie fehlen.

Außerdem wurden jede Woche von unserem Studentenbetreuer verschiedene Exkursionen angeboten, die wir fleißig wahrgenommen haben! So haben wir unter anderem einen botanischen Garten und eine Tropfsteinhöhle besichtigt, uns an wunderschönen Stränden ausgeruht, sind durch die atemberaubende Natur geritten oder in einer zauberhaften Lagune schwimmen gewesen. Natürlich waren fast alle Ausflüge begleitet von sehr leckerem, dominikanischem Essen. Manchmal bestand die Aktion auch daraus zusammen essen zu gehen. Einmal hat Neena, die gute Fee des Hauses für alle Fälle, uns sogar bekocht. Und nicht nur das, sie bereitete uns auch jeden Morgen ein fantastisches Frühstück und einen Snack wie Früchte oder Kuchen für die Pause zu! Muchas gracias Neena!

Weiterhin fand jeden Donnerstag eine „Latino-Night“ im nahegelegenen Ort „Cabarete“ statt, wo wir erlebten, wie eine dominikanische Party aussehen kann. Das erste Mal feiern war für mich ein bisschen ungewohnt, weil mir einge Aspekte anders als in Deutschland vorkamen… Zum einen hat fast jeder getanzt, was ich natürlich erstmal super fand und die meisten der Dominikaner dort wussten auch, wie man sich zur Musik bewegt. Zum anderen tanzten wir aber zu der dominikanischen Musik, im Stil von Merengue, Bachata, Dembow und Reggaeton meist mit einem Partner. Das habe ich persönlich in Deutschland so nie gemacht. Trotzdem habe ich die Möglichkeit zu tanzen jedes Mal genossen und schätze die Erfahrungen sehr wert. Nach einer gewissen Zeit habe ich mich auch an die Musik hier gewöhnt und was soll ich sagen, jetzt liebe ich sie und die Tänze dazu!

Abgesehen von diesen Ereignissen haben Sophie und ich auch noch viele neue, inspirierende Menschen kennen gelernt und konnten mehrere Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen, denn was uns alle in der Sprachschule verbunden hat, ist die Offenheit für neue Kulturen und die Freude daran eine neue Sprache zu lernen, um so besser mit spanischsprechenden Leuten kommunizieren zu können. Diese Kontakte, die Bilder und unsere eigenen Erinnerungen sind was uns von den letzten Wochen für immer bleiben wird.

Ich hoffe, dass ihr durch diesen ersten Blogeintrag einen guten Einblick in unsere Zeit bis jetzt bekommen konntet und freue mich auf einen regen Austausch mit euch! Jetzt sind wir wieder in San Cristóbal angekommen, von wo aus wir das nächste Jahr berichten werden! Da wir hier in verschiedenen Gastfamilien leben, in verschiedenen Gemeinden arbeiten und daher auch ganz unterschiedliche Erfahrungen machen, werden wir unsere Blogeinträge meist getrennt voneinander formulieren. Außerdem sind unsere Berichte hier sowieso bloß persönliche Eindrücke, die natürlich immer von subjektivem Empfinden geprägt sind, weshalb wir unsere Erfahrungen hier unabhängig voneinander mitteilen werden. Wenn ihr nähere Fragen habt, schreibt uns gerne und wir versuchen so schnell wie möglich zu antworten.

 

Karibische Grüße,

Imke und Sophie

 

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