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Plötzliche Wendung

Hola hola!

Erstmal hoffe ich, dass es euch und euren Liebsten gut geht. Die aktuelle Coronasituation schränkt uns alle sehr ein und erschafft einen Ausnahmezustand, von dem wir uns wünschen er würde schnell vorbeiziehen. Erst einmal müssen wir uns jedoch in Geduld üben, weil der Kontaktverbot essentiell für die Eindämmung der Pandemie ist.

Doch das wisst ihr ja alle und da möchte ich euch auch jetzt keinen Vortrag zu halten. Fakt ist aber, dass die Regierung angeordnet hat alle Freiwilligen zurück nach Deutschland zu holen. Ich musste meinen Dienst demnach abbrechen, mich innerhalb von drei Tagen von Allen verabschieden und konnte mit einem Rückholflug, der von der deutschen Botschaft organisiert wurde, nach Deutschland fliegen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal einen großen Dank an Judith, Sebastian, Jutta und allen Anderen vom Bistum Münster und auch der deutschen Botschaft aussprechen, die mit Hochdruck an einer Lösung für uns gearbeitet haben! Nur so kann ich jetzt hier in Deutschland sein, weil die DomRep ein Ein- und Ausreiseverbot ausgesprochen hatte, dies erschwerte die Rückholaktion nämlich erheblich.

Zuerst war die Nachricht ein großer Schock für mich, vor allen Dingen, weil ich mitten in der Planung für meine verbliebenen Monate war. Voller Energie und Motivation ging ich zu den Schulen, in denen ich arbeitete, um Englisch-Nachilfekurse einzurichten. Außerdem fing ich an eine eigene Tanzgruppe aufzubauen. Jeder von mir versuchte Neuanfang wurde von dem einen auf den anderen Tag zunichte gemacht. Das war irgendwie sehr seltsam und bedrückend. Eigentlich wäre ich noch bis zum 13.07.2020 in der DomRep geblieben, jetzt bin ich aber schon seit dem 20.03.2020 wieder in Deutschland, vier Monate früher. So schnell ändern sich die Dinge und es bleibt mir nichts anderes übrig, als das Beste draus zu machen. So bin ich also wieder hier in Deutschland in meinem alten Zimmer und überlege, was ich mit der nächsten Zeit anfangen möchte. Im Zwischenseminar in Mexiko, dass mir viel Zuversicht für die nächste Zeit schenkte, hatte ich mir schon vorgenommen, ein paar Blogeinträge zu schreiben. Das möchte ich gerne weiterführen und trotz dem, dass ich leider nicht mehr auf der Insel leben kann, euch Teil haben lassen, an Allem was mir noch so nachklingt. Es werden wahrscheinlich ein paar allgemeine Blogbeiträge zu dem Leben in der mir geliebten Dominikanischen Republik werden. In der letzten Woche, die ich zuhause vebrachte, ist mir nämlich natürlich noch extremer aufgefallen, was ich vermisse und dort immer sehr geschätzt habe.

Demnach wünsche ich euch ganz viel Kraft und Energie die nächste Zeit trotz Allem schön zu gestalten. Wir schaffen das! #stayhome

Bleibt gesund, eure Imke.

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